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Vibrationskrafttraining & milde Blutflussrestriktion

Das Ziel dieser Trainingsstudie war es herauszufinden, welchen Einfluss eine Kombination aus Krafttraining mit Vibration und milde Okklusion auf die Entwicklung von Muskelkraft, Sauerstoffsättigung, Muskelmasse und Knochenbildung hat.

Zwölf Sportstudenten absolvierten ein Beinkrafttraining auf einer Vibrationsplatte (Amplitude: 1-2 mm, Frequenz: 30 Hz) über zwölf Wochen (siehe Video).

Jeder Proband trug an einem Bein ein Beinling mit hoher Kompression (~35 mm Hg) was zu einer milden Blutflussrestriktion führte, das andere Bein diente als Kontrolle (ohne reduzierten Blutfluss).

Die Probanden trainierten zwei Einheiten/Woche über zwölf Wochen. Das Training bestand aus jeweils 3 Sätzen Kniebeugen und Ausfallschritten mit 70-80% der Maximalkraft (1 Repetition Maximum). Sobald die Probanden in der Lage waren mit dem aufgelegten Gewicht mehr als 10 Wiederholungen durchzuführen, wurde das Gewicht entsprechend erhöht.

Nach zwölf Wochen Training kam es zu einer Steigerung

  1. der Maximalkraft (1 Repetition Maximum),
  2. der maximal möglichen Wiederholungszahl bis zur muskulären Erschöpfung,
  3. einer Erhöhung der kortikalen Knochenmasse sowie einer Reduktion der Fettmasse und Fettanteil in beiden Oberschenkeln.
  4. Die Muskelmasse blieb in beiden Oberschenkeln unverändert (s. Bild)
  5. Die Spongiosa (= ein im Inneren des Knochens schwammartiges Gewebe) reduzierte sich in beiden Beinen in gleichem Maße.

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Während also Krafttraining auf einer Vibrationsplatte über zwölf Wochen zu einer Steigerung der Kraft und einer erhöhten Knochendichte führt, kann dieser Effekt durch eine zusätzliche milde Restriktion des Blutfluss nicht weiter gesteigert werden. Nach zwölf Wochen Training konnte die Muskelmasse weder durch reines Vibrationstraining, noch durch die zusätzlich milde Blutflussrestriktion gesteigert werden.

→ Weitere Informationen (Externer Link)