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Sollen Läufer/innen ihren Fußaufsatzes ändern?

Sollen Läufer/innen ihren Fußaufsatz zur Verbesserungen der Laufökonomie ändern? Eine Frage, die vor allem von Hobbyläufern/innen häufig gestellt wird. Je nach Lauftechnik, Schuhwahl und Laufgeschwindigkeit landen Läufer/innen entweder auf dem Vor-, Mittel- oder Rückfuß.

Eine populäre Studie von Liebermann stimulierte die Diskussion, dass das Vorfußlaufen das eher „natürliche Laufen“ sei.

Prominente Videos zum Vorfußlaufen mit den dabei entstehenden Kräften, im Vergleich zu den Kräften beim Rückfußlaufen, unterstützen die Befürworter von Vorfußlaufen.  Andere Konzepte wie „Pose„- und „Chi„- Laufen vermarkten auch diese Art des Laufens.


 Der Übersichtsartikel von Hamil & Gruber im Journal of Sport and Health Science zeigt recht deutlich, dass die wissenschaftliche Evidenz zur Modifikation der Lauftechnik eher dünn ist und weisen daraufhin, dass die Änderung des Fußaufsatzes beim Laufen die Verletzungsrate erhöhen kann.
In drei klaren Aussagen fassen sie ihre Erkenntnis zusammen:
  1. Es gibt keine evidenzbasierte Notwendigkeit zur Modifikation des Fußaufsatzes beim (Hobby)läufer;
  2. Die Datenlage, dass der Vor- oder Mittelfußaufsatz die Berwegungsökonomie verbessert sowie vertikale Bodenreaktionskräfte und Verletzungen reduziert ist dünn und uneinheitlich;
  3. Es bedarf gut durchdachter prospektiver und randomisierter Studien, die die Verletzungsrate bei verschiedenen Lauftechniken untersucht.

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