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Wie sollte hochintensives Intervalltraining über 12 Wochen periodisiert werden?

Periodosierung von hochintensivem Intervalltraining über 12 Wochen

Neben der Diskussion über Trainingsintensität und -umfang rückt die Frage nach der „optimalen Periodisierung“ von intensivem Training erneut in den Mittelpunkt wissenschaftlicher Diskussion.

Eine norwegische Trainingsstudie untersuchte die Effekte von 3 verschiedenen Periodisierungsstrategien mit hoch-intensiven Intervalltraining (HIIT) auf wichtige Ausdauerparameter (z.B. die maximale Sauerstoffaufnahme oder die Leistung an der 4 mmol Laktatschwelle) bei 63 trainierten Radfahrern. Der Trainingsumfang der 3 HIIT-Modelle war dabei  gleich, jedoch unterschied sich die Intensität in den einzelnen Einheiten und Anzahl der Intervalle  zwischen den 3 HIIT Modellen.

Genauer gesagt: Gruppe 1 erhöhte die Intensität in den einzelnen Intervallen, reduzierte jedoch im Laufe der Intervention die Anzahl der Intervalle. Gruppe 2 machte dies genau umgekehrt (verringerte Intensität in den Intervallen, dafür erhöhte sich die Anzahl der Intervalle) und Gruppe 3 „mischte“ die Anzahl der Intervalle und sowie deren Intensität im Laufe der Intervention durch.

Ergebnisse

Die Ergebnisse der Studie belegen, dass sich alle Gruppen um 5-10% in oben genannten Parametern verbesserten. Allerdings konnte kein Unterschied zwischen den Gruppen festgestellt werden (!).

Fazit

Die Schlussfolgerung daraus?

„This study suggests that organizing different interval sessions in a specific periodized mesocycle order or in a mixed distribution during a 12-wk training period has little or no effect on training adaptation when the overall training load is the same.“

Es scheint, dass, wenn der Trainingsumfang gleich bleibt, die Abfolge von HIIT über 12 Wochen keinen wesentlichen Einfluss auf die Trainingsanpassung im Ausdauertraining hat.

→ Weitere Informationen (Externer Link)